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Bumm… oder was? Die Hersteller kochen bei technischen Bezeichnungen oft Ihr eigenes Süppchen.

Bumm… oder was? Die Hersteller kochen bei technischen Bezeichnungen oft Ihr eigenes Süppchen.

Eine unserer Stärken ist die enorme Auswahl an verschiedenen Gaswarngeräten. Nahezu alle Marken und Modelle können wir tendenziell liefern, allerdings sind damit auch gewisse Herausforderungen verbunden. Eine davon betrifft die Neigung der Hersteller bei technischen Bezeichnungen ein eigenes Süppchen zu kochen.

Nehmen wir als Beispiel einen Sensor, der explosive Gase detektiert. Meistens wird dieses Bauteil, einfach nur EX-Sensor genannt. EX für explosiv, ziemlich einfach, oder? Was kann da schon schief gehen? Eine ganze Menge. Ich kann mich noch daran erinnern, als mich vor etwa 5 Jahren unsere neue Sachbearbeiterin anrief und sagte: „Irek, der Hersteller hat uns den falschen Ersatzsensor geschickt, was mache ich jetzt?“ Ich fragte sie nach den Einzelheiten. „Wir haben einen CH4 Sensor bekommen, aber einen EX Sensor bestellt“. Ich konnte mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, sagte aber beruhigend: „Das ist schon ok, ich glaube der tut´s auch“. Später habe ich sie aufgeklärt, dass CH4 für Methan steht. Dieses ist ein explosives Gas, deshalb wird auch die entsprechende Sensorik gelegentlich so bezeichnet. Manchmal aber auch UEG. Dies bedeutet „untere Explosionsgrenze“ und ist ebenfalls häufig als Sensor-Bezeichnung anzutreffen. Genau wie das englische Pendant, also LEL für „low explosion level“. Die Kollegen von Dräger nennen es Cat-Ex, wenn es ein Sensor katalytischer Bauart ist. Der Infrarot-Sensor wird dann IR-Ex genannt. Bei ISC werden Sensoren oft auf Pentan kalibriert, dann steht eben „Pentan“ bzw. C5H12 drauf. Manche Feuerwehren bevorzugen Propan, dann haben wir eben ein C3H8 Sensor. Gelegentlich hört man den Begriff „Nonan-Kalibrierung“, wobei man durchaus streiten könnte, ob Nonan überhaupt ein Gas ist. Aber das ist eine andere Geschichte. Bei Honeywell ist manchmal von einem „Pellistor“ die Rede, woanders sagt man auch „Wärmetönungssensor“ dazu.

Wie man bereits merkt, hat das Kind viele Namen und ich bin mir fast sicher, dass mir noch der ein oder andere entgangen ist. Gar nicht so einfach diese Gaswarntechnik… 😉


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- Irek Warmowski -

 

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